Willkommen bei Nikaijutsu!
Wir sind eine
Schule für traditionelle Kampfkunst (Karate und Kobudo), Selbstverteidigung und
Schwertkampf (Kenjutsu).

Eine wichtige
Rolle in unserem Training spielen unter anderem:
- Persönlichkeitsbildung
-
Selbstdisziplin
-
Roll- und
Fallschule (Kaiten, Ukemi)
-
traditionelles
Karate (Kihon, Kata, Kumite, Makiwara)
-
traditionelles
Kobudo (Bo, Kama, Sai, Tonfa, Kusari Fundo)
-
Schwertkunst
(Iai-do und Kenjutsu)
-
Selbstverteidigungskunst
(Goshinjutsu)
- Angriffsziele (Nerven- oder
Vitalpunkte) am menschlichen Körper (Atemijutsu)
Persönlichkeitsbildung
Dies bedeutet
zu Gelassenheit, Stärke und Harmonie zu finden.
Einschätzung
und Bewältigung von schwierigen, auch stressbedingten und gefährlichen
Situationen, gehört zur Ausbildung.
Selbstdisziplin
und Charakterschule
Das weit
verbreitete Vorurteil, dass Kampfkunst vor allem Gewalt und Aggression lehrt,
rührt hauptsächlich aus oberflächlicher Medienpräsentation und vom Hörensagen.
Ein anderes Vorurteil ist die Befürchtung, dass dort Schläger mit z.T.
todbringenden Techniken ausgebildet werden, die sie skrupellos zum Angriff auf
Opfer einsetzen können.
Jede und jeder,
die bzw. der sich mit Kampfkünsten intensiver auseinandersetzt, wird erkennen
müssen, wie weit diese vorurteilsbehafteten Bilder von der Realität entfernt
sind. Die Lehre im Nikaijutsu beinhaltet Leitprinzipien wie Respekt,
Höflichkeit und Selbstdisziplin. Andere Menschen sind dabei nicht als Gegner zu
verstehen, sondern man lernt den Feind in sich selbst zu bekämpfen, um ein
„besserer Mensch“ zu werden. Das Studium der Kampfkünste wird betrachtet als
Menschen- und Charakterbildung und kann zu psychischer Stärke und zum
Lebensprinzip werden. Ziel ist die Realisierung eines harmonischen und
verantwortungsvollen Menschen.

Roll- und
Fallschule (Kaiten, Ukemi)
Hierbei handelt
es sich um verschiedene Formen von Abrolltechniken (Kaiten) sowie Sturz- oder
Falltechniken (Ukemi) und der Wiedergewinnung des Gleichgewichts. Man lernt,
Stürze mit Hilfe von Roll- und Falltechniken möglichst weich abzufangen.
Traditionelles
Karate
Karate ist
durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt-
und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken. Diese Techniken bilden den Kern des
Karatetrainings. Es erfolgt ein intensives Training von Kihon und Kata. Die
Kenntnis einiger Karatetechniken für das Erlernen von Kobudo ist hilfreich, da
das Kobudo zum Beispiel viele Kampfstellungen beinhaltet, die auch im Karate
angewendet werden.
Ein recht hoher
Wert wird auch auf die körperliche Kondition gelegt, die insbesondere Beweglichkeit, Schnellkraft und
Belastbarkeit zum Ziel hat. Die Abhärtung der Gliedmaßen u. a. mit dem Ziel
des Bruchtests (jap. Tameshiwari) und
Übung von Schlagtechniken auf harte Ziele (jap. Makiwara) sind auch sehr
wichtiger Bestandteil des Nikaijutsu Karate-Trainings.
Traditionelles
Kobudo
Kobudo
bezeichnet die Kampfkunst mit den auf Okinawa entwickelten Bauernwaffen.
Trainiert
werden Kihon und Kata.
Das heutige
Kobudo ist eher sekundär zu verstehen. Seine Basis erhält es aus dem Karate.
Man betreibt Kobudo, um für die eigene primäre Kampfkunst (Karate) ein besseres
Verständnis und mehr Tiefe zu erlangen.
"Karatebegründer"
Gichin Funakoshi war nicht nur Karateka, er trainierte und leitete Seminare mit
Kobudo-Waffen (Bo und Sai).
Er sagte: „Wer
Karate verstehen will, muss sich mit dem Kobu-Jutsu (Kobudo) beschäftigen.“

Schwertkunst -
Kenjutsu
Kenjutsu wird oft
als Oberbegriff für die traditionellen Schwertschulen Japans gehandhabt, aus
denen sich unter anderem das moderne Kendō entwickelt hat
Beim Nikaijutsu
bleibt Kenjutsu bei seiner ursprünglichen und damit realistischen Vielfalt an
Bewegungen. Deswegen ist es dynamisch, sehr flexibel und damit spannend.
Trainiert
werden Kihon und Kata.

Beim Kobudo oder
Kenjutsu werden gewöhnlich Übungswaffen verwendet. Die Übungswaffen sind meist
aus Hartholz oder schaumstoffüberzogen gefertigt.
Der Umgang mit
scharfen, echten Waffen ist untersagt.
Selbstverteidigungskunst
(Goshinjutsu)
Selbstverteidigungskunst
ist von jeher aus Situationen (Würge, Umklammerung, Schwitzkasten, Schlagen,
Fassen, etc.) entstanden, in denen Menschen mit Kämpfen konfrontiert waren und
sich verteidigen mussten, sei es mit oder ohne Waffen.
Selbstverteidigungskurse
führen nicht zu einem erfolgreichen bestehen in Konfliktsituationen.
Es ist auch für
diese einfach klingende Form der Kampfkunst ein intensives Training notwendig,
um die teilweise sehr ausgeklügelten und damit schwierig anzuwendenden
Techniken und Prinzipien im Ernstfall zu beherrschen (Hebel, Würfe, etc.).
Angriffsziele
(Nerven- oder Vitalpunkte) am menschlichen Körper (Atemijutsu)
Bei
diesen Punkten handelt es sich um Nervenzentren, lebenswichtige Organe oder
Konzentration von Blutgefäßen die bei Einwirkung von Druck-, Schlag- oder Stoßtechniken
je nach Intensität eine schockende und teilweise lähmende Auswirkung zur Folge
haben.
Insgesamt
gibt es ca. 250 Punkte von den 69 Stück als kritische Punkte bezeichnet werden.
